Pogo, Party, Punkrock!

Pogo, Party, Punkrock! Unter diesem Motto ging am 03. März die nunmehr sechste Auflage des Frost-Punx-Picknicks im erzgebirgischen Lugau über die Bühne.

Nachdem bereits am Vortag viele fleißige Hände alle nötigen Vorbereitungen für eine zünftige Sause getroffen hatten und die Hiobsbotschaften, dass Always Wanted War und Pisse krankheitsbedingt
leider ausfallen würden, allmählich verdaut waren, stand einem gelungenen Abend an diesem mehr als frostigen Samstag nichts mehr im Wege.
Den Opener mimte Johnny Kurt, der uns bewaffnet mit seiner E-Klampfe einen punkrockigen Country-Smasher nach dem anderen durch die Gehörkanäle jagte, in deren Verlauf er uns von witzigen Stories zu berichten wusste. Damndox aus Weimar gaben sich mit Johnny die musikalische Klinke in die Hand, schlugen mit ihren ebenso brachial-ungestümen wie auch kurzen HC-Punk-Attacken jedoch in eine deutlich härtere Kerbe. In einem ähnlich derben Fahrwasser bewegten sich auch Messerschiesserei aus Leipzig, die mit ihrer Mixtur aus Punk und Black Metal nicht nur die Lauscher zum Wackeln, sondern die klapprigen Knochen einiger Anwesenden auch zum Schütteln brachten. Um der aufkeimenden Pogo-Meute angesichts der stalingradähnlichen Temperaturen keine krankheitsfördernde Verschnaufpause zu gönnen, traten nun Km/h aus Hamburg mit ihrem Hochgeschwindigkeits-HC-Punk noch einmal ordentlich auf`s Gaspedal. Das Schlusslicht bildeten letztendlich Zunder, die den
weiten Weg aus Flensburg auf sich genommen hatten, um den Pöbel mit ihrem flotten HC-Punk zu beglücken.

Für den nötigen politischen Input, der unserer Ansicht nach zu Punk wie die Faust in die ekelhafte Nazi-Visage gehört, sorgte neben einem Infostand u.a. ein Redebeitrag, in dessen Verlauf auf die regionalen Strukturen und Aktivitäten des III. Weges hingewiesen wurde. Die sauer verdienten oder zusammengeschnorrten Moneten konnten darüber hinaus an den Ständen von Anarchopunx Records und Trümmerpogo sinnstiftend in neue Tonkonserven und Textilien investiert werden, während das AZ Dorftrottel erneut die Gaumen der Anwesenden mit allerlei Leckereien erfreute.

Tja, wer also mit Abwesenheit geglänzt hat, ist selbst schuld – ihr habt definitiv das kälteste Open Air 2018 verpasst, hehe…
Wir sehen uns beim Frost-Punx-Picknick 2019!

6. FROSTPUNX OPEN AIR

Bock auf kalte Füße und dicke Frostbeulen? Bock auf heißen Glühwein und
laue Heizpilzwärme? Bock auf zünftigen Pogo und krachigen Punkrock?
Wenn ihr mindestens eine dieser Fragen mit einem Ja beantworten könnt,
dann seid ihr bei uns genau richtig, denn wir laden euch recht herzlich zum 6. Frost-Punx-Picnic ins erzgebirgische Lugau ein. Am Samstag, den 03. März 2018, wird euch ab 16.00 Uhr für 10 Euronen Einlass An de Wägn (Viktoriastraße 10 / 09385 Lugau/Erzgebirge) gewährt, wo euch insgesamt sieben Kapellen den krustigen Schmalz aus den Ohren blasen und euch unmissverständlich zum Schütteln eurer rostigen Knochen aufrufen werden. Mit von der Partie sind dieses Jahr:

Pisse (Berlin)
Km/h (Hamburg)
Always Wanted War (Cuxhaven)
Zunder (Flensburg)
Jonny Kurt vs. Hank the Tank (Görlitz)
Messerschiesserei (Leipzig)
Damndox (Weimar)

Eine Bier- bzw. Glühwein- und eine Cocktail-Bar werden fleißig eure trockenen Kehlen befeuchten, während die AZ Dorftrottel-Crew fleißig eure
knurrenden Mägen mit ihren Leckereien besänftigen wird. Tja, und falls sich in euren Geldbeuteln noch Reste des Weihnachtsgeldes verstecken, könnt ihr eure Moneten gewissenhaft an den Plattenständen von Anarcho Punx Records oder SM Musik ausgeben. Wir freuen uns schon darauf, mit euch erneut einen lustig-lauten Abend voll ungezügeltem DIY-Punk-Spirits zu verleben!

PS: Wer meint, rassistische, antisemitische, sexistische oder homophobe Kacke von sich zu geben oder Klamotten von Bands zu tragen, die derartigen Stumpfsinn verbreiten, sollte zur Wahrung der eigenen Gesundheit definitiv gleich daheim bleiben…

Wann? 03.03.2017 (Start: 16 Uhr!)
Wo? 09385 Lugau/Erz., Grenzstraße
PRIVATVERANSTALTUNG | NO COPS – NO IDIOTS – NO DOGS | PARKEN AM BAHNHOF

6. FROSTPUNX OPEN AIR

Der wilde Osten – Unsere Exkursion nach Dresden, Pirna, Bautzen und Görlitz

Da wir nicht nur gerne Konzerte, Open Airs oder Partys veranstalten und besuchen, sondern auch gern mal unseren Kopf mit neuen Impressionen füllen, haben wir vom 5. – 6.11. eine kleine Bildungsreise bis an den östlichsten Rand der Republik unternommen. Auf dem Programm standen die Ausstellung Geniale Dilletanten im Dresdner Albertinum, die Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein sowie die Haftanstalt Bautzen II, auch bekannt als Stasi-Knast. Außerdem haben wir ein Wohnprojekt in Görlitz besucht und eine bombige Punkrock-Schwofe mit Dozix und Wankerheads aus Berlin mitgenommen, aber das nur als Randnotiz.

Beginnen wir doch mit einem kurzen Abriss zur Ausstellung „Geniale Dilletanten“, die einen Einblick in die aufkommende Alternativmusik-Szene der 70er Jahre bot. Diese sich entwickelnde Subkultur war nicht nur durch musikalische Gruppierungen, wie „AG Geige“, „Ornament und Verbrechen“ oder „Die Gehirne“ dargestellt, sondern ebenso durch Künstlerinnen und Künstler wie Matthias ‚BAADER‘ Holst, Klaus Hähner-Springmühl oder A.R. Penck repräsentiert. Durch verschiedene Hör- und Bildproben sowie große Schautafeln bot die Präsentation einen verständlichen Einblick in das Wirken der Künstler und deren Entwicklung in den 1970er und -80er Jahren. Wer die Eintrittskohle und etwa 2 – 2,5 Stunden Zeit übrig hat und sich für die Entwicklung von Free Jazz, Noise, Punk oder NDW-Elektro interessiert sollte sich in jedem Fall mal bis zum 19.11. im Albertinum einfinden, denn bis dahin ist die Tournee-Exposition noch dort zu sehen.

Vom „Elbflorenz“ trieb es uns anschließend nach Pirna, genauer auf den Sonnenstein, eine ehemalige Festungsanlage, die schon ab dem Jahr 1811 als Anstalt für als heilbar angesehen Geisteskranke diente und zu Zeiten der Weimarer Republik und nach mehreren Um- und Ausbauten außerdem als eine der fortschrittlichsten und humanistischsten Einrichtungen dieser Art galt. Doch schon 1928, mit der Anstellung Hermann Nitsches als Direktor, spätestens aber mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten und damit einhergehend auch mit einem unter dem Eindruck des Sozialdarwinismus entstandenen Menschenbildes der ‚Starken und Schwachen‘, wandelte sich der eigentliche Zweck und die Nutzung der Einrichtung zusehend. Anfänglich wurden Insassen und Patienten, denen Chancen auf Heilung zugestanden wurden, besser und intensiver betreut und behandelt, später kam es auch zu Praktiken wie Zwangsterillisation bei angeblichen erblichen Krankheitsbildern und sogar zu Verpflegungsrationierungen gegenüber den Patienten mit schlechteren Chancen auf eine erfolgreiche Behandlung. Der Gipfel dieser Praktiken zur ‚Rassenhygiene‘ wurde in den Jahren 1940 und 1941 mit der gezielten Kohlenmonooxidvergiftung von etwa 13.700 Menschen durch die „NS-Euthanasie-Aktion T4“ erreicht. Genau diese Zeiten arbeitet die Gedenkstätte auf, gibt dem Besucher Einblick auf die Verhältnisse in der damaligen Anstalt, zeigt vereinzelte Patientengeschichten und sensibilisiert dadurch auch zum Thema „Umgang mit Menschen die anders sind“.  Wir können jedem nur empfehlen sich in dieser Gedenkstätte selbst ein Bild von den kruden Praktiken und menschenunwürdigem Umgang der damaligen ‚Ärzte‘ und ‚Pfleger‘ mit ihren Schutzbefohlenen und Patienten zu machen. Der Eintritt in die Gedänkstätte ist frei und öffentliche Führungen gibt es jeden Samstag 14:30 Uhr.

Da der Tag einen Abschluss brauchte ging es für unsere kleine Reisegruppe nun nach Görlitz um unsere Schlafgelegenheit aufzusuchen, ein ordentliches Abendmahl zu genießen und das ein oder andere Bier in uns zu versenken. An dieser Stelle nochmal einen heißen Dank an unsere Gastgeber, wir haben uns wunderbar aufgehoben gefühlt.

Der zweite und letzte Tag brachte zuerst, was jeder Tag nach einem Konzert wohl mit sich bringt…Orientierungsschwierigkeiten, die Suche nach seinen Mitfahrern und die Feststellung nächtlicher Einbußen in finanzieller und materieller Form. Aber egal, kurz den Staub abgeklopft und gegen 11 Uhr saßen 14 Leute in den Autos auf dem Weg nach Bautzen. Hier hatten wir uns eine Führung durch die Haftanstalt Bautzen II, den sogenannten „Stasi-Knast“ organisiert. In der 100-jährigen Geschichte des Gebäudes hatte es vornehmlich eine Bewandnis: Repression. In Zeiten der Nationalsozialisten saßen in Bautzen II vornehmlich politische Gegener und Widerstandskämpfer in ‚Schutzhaft‘. Von ’45 – ’49 war es ein Untersuchungsgefängnis der sowjetischen Geheimpolizei, in dem nicht selten krude Anklagen erhoben und durch Folter passende Geständnisse erpresst wurden. Ab 1956 bekam es dann seine wohl berühmteste Nutzung und wurde vollständig dem Ministerium für Staatssicherheit übergeben. Ab diesem Jahr füllte sich Bautzen II, das im Übrigen nicht mit dem „Gelben Elend“ identisch ist, mit Staatsverbrechern, Oppositionellen, Westdeutschen und anderen Ausländern sowie Funktionären, denen man Verbrechen gegen die DDR vorwarf. Durch typische Stasi-Methoden wie Erpressung, Bespitzelung, Überwachung und auch Folter wurden hier relevante Daten für das MfS gewonnen und für den Staatsapparat potentiell gefährliche Individuen unter Verschluss gehalten. Unser Führungsleiter hatte eine unglaubliche Passion für das Thema entwickelt und konnte deswegen zu jedem Kiesel, jeder Zelle und jedem Lichtschalter eine Geschichte über die Häftlinge erzählen, was das Erlebnis in der Anstalt natürlich unglaublich lebendig, gleichzeitig aber auch sehr erdrückend machte. Besonders die Zellen in der Einzelhaft, bei denen man auf das Wohlwollen der Wärter angewiesen war um sein Geschäft verrichten zu können, aber auch die Geschichten über Misshandlungen im Frauentrakt ließen einen nicht mehr unbeteiligt bleiben. Auch für diese Station unserer Reise kann man wieder eine klare Empfehlung aussprechen, auch wenn wir eingestehen mussten dass es nicht unsere beste Idee war sowas direkt nach einem Konzert zu besuchen. Eine Führung kann durchaus 2,5 – 3h gehen, darauf sollte man gefasst sein. Langweilig wurde es hingegen nie. Führungen durch die Gedenkstätte gibt es jeden Freitag um 17:00 Uhr sowie Samsatgs und Sonntags jeweils 11:00 und 14:00 Uhr.

Anbei gibt’s noch ein Paar Bildeindrücke…

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Kühe, Schweine, Ostsachsen

Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende zu und es gab lang nichts von uns zu hören, doch das soll sich jetzt ändern.

Zuallererst ein paar Wort zum 1. Skorboot-Festival in Lugau:
Es war uns ein innerliches Blumenpflücken (oder Biertrinken!? 😉 ) so viele bekannte und neue Gesichter in Lugau willkommen zu heißen, durch euch ist das Festival ein riesiger Erfolg geworden. Wir und die Bands hatten extrem viel Spaß an eurer Feierlaune! Zusammenfassend können wir sagen, dass sich der Garten für dieses Wochenende in eine kleine Punker Oase verwandelt hat und auch unser Boot, entgegen einiger Erwartungen, nicht auf der Lorenz gekentert ist. Auch das Getier fühlt sich nach wie vor heimisch, was wohl auch den fleißigen Händen zu verdanken ist, die beim Aufräumen mitgeholfen haben. Besonders zu erwähnen ist eure stets anhaltende Sauflust auf den selbstgemachten Mexikaner. Diese hat es uns ermöglicht über 100 € an Spenden zu sammeln, welche bereits an das Tierheim Stollberg übergeben wurden – DANKE an euch kräftige Trinker/Spender und DANKE an unsere zwei Mexikaner fürs Zusammenbrauen!

Unsere nächste Veranstaltung wird in Ostsachsen stattfinden. Wer Interesse hat mit uns eine kleine Gedenk- und Bildungsfahrt zu unternehmen und mehr Informationen möchte, so melde sich Mensch einfach unter unseren Kontaktdaten. Weitere Informationen werden wir zuschicken.

Abschließend können wir euch verkünden, dass das „Früheste Open Air Germoneys“ – Frostpunx auch im Jahr 2018 nun schon zum 6. Mal stattfinden wird. Haltet euch dafür unbedingt das Wochenende vom 03. – 04. März frei, zieht euch warm an, packt die Gummistiefel ein und kommt zum Feiern gegen die Langeweile in die Provinz!

Weitere Infos zu den Bands und zum Organisatorischen veröffentlichen wir in den nächsten Wochen und Monaten. Bis dahin wünschen wir euch einen erträglichen Winter bis zum Open Air und möchten an dieser Stelle nochmals an euch appellieren die Szene weiter zu supporten – geht auf Konzerte (auch und vorallem in der Provinz), vernetzt euch und unterstützt auch jede noch so kleine und unbekannte Band! Wir freuen uns darauf viele von euch auf den kommenden Veranstaltungen zu sehen und über gemeinsame vergangene und kommende Momente zu lachen, bis dahin – STAY PUNK!

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1. SkorBOOT-Festival

Ahoi ihr Landratten!
Nachdem das 5. FROSTPUNX OPEN AIR vorbei ist, läd die Provinzguerilla auf ein Neues zu Schall & Rauch in das Hinterland ein: parallel zur 10. Sommernacht in Lugau/Erzgebirge, erwarten wir euch am 29.07.2017 gegen 16 Uhr am Lorenzteich zum 1.SkorBOOT-Festival. Mit dem Thema „Deutschland entern!“, wollen wir mit euch wildaussehenden Vandalen an der Sommernacht vorbei ziehen. Erwünscht sind Augenklappen, Meutereigesänge, sowie die so gefürchtete schwarz-rote Guerillaflagge und nicht zu vergessen – der Flamingoschwimmring. Geboten wird euch im Gegenzug dufte Mugge von Selbztjustiz, Schmeissfliegen, Turtle Rage, Social Enemies und Flagsmasher! Außerdem gibts leckeres Essen, viel zu leckere Cocktails und eine wilde Meuterei an der Lorenz, also packt Boote, Badekleidung und Luftmatratzen ein, aber erspart euren vierbeinigen Kumpels unsere Eskapaden und lasst sie Zuhause! Wer Bock hat, kann gern schon am Freitag zum Bootsbau vorbei kommen, Schlafmöglichkeiten sind vorhanden. Meldet euch entweder über unser Kontakt-Formular, oder schreibt uns persönlich, solltet ihr uns kennen! Zelten ist selbstverständlich möglich, ihr könnt eure Segel vorort spannen! Die Anker, eurer Vehikel, setzt ihr bitte auf der Johannesschachtstr. Die musikalische Untermalung findet auf der Grenzstraße statt, ihr werdet es auf jeden Fall finden!
– Lasst uns am 29. Juli das Hinterland entern, den braunen Strukturen den Kampf ansagen und ohne Kompromisse von Bord kicken! Um euch bis dahin die Zeit zu vertreiben, solltet ihr unbedingt noch die Aufnahme von Asselterror beim letzten Frostpunx rauf und runter hören!

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Wann? 29.07.2017 (Start: 16 Uhr!)
Wo? 09385 Lugau/Erz., Grenzstraße
! No Cops | No Fascists | No Idiots !

1. SkorBOOT-Festival

Pyro, Pogo, Punkrock – Ein Rückblick auf das 5. FROSTPUNX OPEN AIR

Pyro, Pogo, Punkrock – diese drei Stützpfeiler einer zünftigen Sause
umschreiben recht gut das Feeling, von dem sich die rund 150
Besucher_innen des fünften Frost-Punx-Picnics am 18. Februar bei nicht
allzu frostigen Temperaturen im erzgebirgischen Lugau infizieren ließen.
Den Startschuss gaben zu früher Abendstunde Asselterror aus Lunzenau,
die das Publikum mit ihrem ultrarotzigen Deutschpunk auf eine Zeitreise
30 Jahre in die Vergangenheit mitnahmen und dabei die Herzen sämtlicher
Schleim-Keim-Fans höherschlagen ließen. Eine etwas härtere Gangart
schlug anschließend das Dresdener Fünfergespann Bruch ein, das den
Anwesenden eine kraftvolle Mischung aus Punk, Hardcore und Metal
servierte, der nicht nur dank der weiblichen Vocals eine sehr
eigenständige Note eingeimpft worden ist. Die Jungs von Kellerasseln
nahmen das von Bruch vorgegebene Tempo dankend auf, um das Gaspedal mit
ihrem ebenso rasendschnellen wie auch rotzigen Hardcore-Punk weiter
durchzutreten. Immer wieder erstaunlich, wie pointiert die Texte des
Erfurter Trios in ihrer Aussagekraft angesichts der doch recht
überschaubaren Länge der Songs sind. Mit einer nicht minder klaren
Message im Gepäck enterten nun One Step Ahead aus Limbach-Oberfrohna mit
ihrem sich zwischen Härte und Melodie bewegenden Hardcore-Punk die
kleine Bühne. Kritische, klar antifaschistische Statements erklangen von
der Bühne, während sich das Publikum mit frenetischem Pogo und dem
Entzünden farbenfroh-feuriger Pyrotechnik bedankte. Chemieverseucht aus
Bitterfeld ließen dank ihres dreckigen Deutschpunks die Stimmung weiter
aufkochen, bis diese u.a. beim Cover des Abraum-Klassikers „Großgeworden
im Beton“ vollends gipfelte. Das Schlusslicht bildeten Lötfett aus
Weimar, die dem Frost-Punx-Picnic mit Hilfe ihres schrammelig-krachigen
Deutschpunks den passenden Ausklang verliehen. Die auf dem Flyer
angekündigten Kopfsteinpflaster hatten leider aufgrund bandinterner
Gründe zuvor absagen müssen.
Während im großen Zelt wie oben geschildert ordnungsgemäß gefeiert
wurde, konnten sich die Besucher_innen am Essensstand des AZ Dorftrottel
mit so mancher Leckerei den Wanst vollschlagen, sich durch die
Getränkekarte des Cocktailstands schlürfen oder ihre Moneten an den
Plattenständen von Anarchopunx Records oder SM Musik verscheuern. An
dieser Stelle gilt unser Dank nicht nur allen beteiligten Bands, sondern
vor allem auch den vielen helfenden Händen, ohne die das Festival in
dieser Form nicht möglich gewesen wäre – vielen Dank!
Übrigens ist das diesjährige Frost-Punx-Picnic gefilmt worden, so dass
es in absehbarer Zeit – manche munkeln von zwei Monaten – eine DVD von
besagten Event für kleines Geld zu erstehen geben wird.
Wir freuen uns jedenfalls jetzt schon auf das nächste Frost-Punx-Picnic
– wir sehen uns!

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Offenes Plenum zum 5. FROSTPUNX OPEN AIR

Auch dieses Jahr muss wieder so einiges vorbereitet und beredet werden, deshalb laden wir zum offenen Plenum nach Leipzig ein!

Wann? 29.01.2017 (Sonntag)
Wie spät? 15:30 Uhr
Wo? Plaque, Industriestraße 101
04229 Leipzig-Plagwitz, Sachsen, Germany

Zudem habt ihr dieses Jahr die Möglichkeit euch ein FROSTPUNX-Shirt zu sichern. Einfach eine Mail mit Größe und Farbe (Schwarz, Grau, Weiß) an anarchopunxrecords@gmx.de schicken, zum Frostpunx kommen, nen 10ner bereit halten und das schicke Teil direkt drüber ziehen!

5. FROSTPUNX OPEN AIR

5. FROSTPUNX OPEN AIR

Am 18.2.2017 steigt in Lugau das FROST PUNX Open-Air. Frühstes Open Air in Germoney überhaupt.

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ANARCHOPUNXRECORDS

5. FROSTPUNX OPEN AIR

BRUCH // METALLISCHER HARDPUNK, DRESDEN
ONE STEP AHEAD // AFA MUSIC, L.-O. CRIME CITY
CHEMIEVERSEUCHT // PUNK, BITTERFELD WOLFEN
Pfeil ASSELTERROR // ROTZIGER KELLERDEUTSCHPUNK, LUNZENAU
KOPFSTEINPFLASTER // HALLE
LÖTFETT // PUNK, WEIMAR
KELLERASSELN // HC-PUNK, ERFURT

Sonst noch:
•Glühwein•Lagerfeuer•Stroh•Kalte Füße•Cocktailbar•Stände•Schneeballschlacht•Kino•

Adresse:
„An den Wägen“
Viktoriastraße
09385 Lugau

Parken am Bahnhof.
Hohensteiner Straße.

5. FROSTPUNX OPEN AIR

KEINE HUNDE!

! No Cops | No Fascists | No Idiots !

Offenes Frostpunx-Plenum

Das 4. FROST-PUNX-PICKNICK muss vorbereitet werden, wer helfen möchte oder etwas zu sagen hat, kommt vorbei!

Wann? 31.01.2016 (Sonntag)
Wie spät? 15 Uhr
Wo? Lugau (Grenzweg)

Spaziergang mit den Hunden und danach mampfen und plenieren.

4. FROST PUNX PICKNICK

Und wenn das nicht aufhört, dann wird das wohl so weiter gehen!

Den 27.02.2016 solltest du dir frei halten!
Das nunmehr 4. Frost-Punk-Picknick wird zelebriert, als frühestes Open-Air Germoneys!

Die Provinzguerilla läd mal wieder zu Schall & Rauch in das Hinterland:

HADDOCKS // Streetpunk, Jena

ARBEITSLOSER ANALPHABET ALFRED // Punk

FCKR // Punk, Leipzig

INKASSO MOSKAU // HC / Crustpunk, Osnabrück

S.A.S. // Punkrock, Nýřany

GRABEN // Metal-Crust Punk, K-Hölle

BUG ATTACK // One-Man-Garage-Band, Kiel

+++ Vegan Food +++
+++ Plattenstände +++
+++ Feuer +++
+++ Kalte Füße +++
+++ Lagerfeuer +++
+++ Glühwein+++
+++ Kino +++
+++ Cocktails+++
+++ Schneeballschlacht +++

KEINE HUNDE!

PARKEN AM BAHNHOF!
(B180 / Hohensteiner Str.)

„An de Wägen“
Viktoriastrasse
09385 Lugau / Erzgebirge

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